Großes Engagement und Überraschungen

Am 24. Januar um 18:00 Uhr eröffnete Hans-Werner Scherer, Geschäftsführer des Sanitätshauses Rosenkranz-Scherer, die offizielle Spendenübergabe der seit November unter dem Motto:
„Helfen Sie uns, zu helfen“ laufenden, jährlichen Weihnachtspendenaktion. 

 

Nach kurzer Einleitung bedankte sich Herr Scherer bei den anwesenden Unterstützern, Gönnern und Spendern. Gleichzeitig hob er das Engagement von Frau Magdalena Scherer als Initiatorin der Spendenaktion hervor. Auch das Engagement des Ehepaares Dr. Korff, welches zwei komplette Ultraschallstationen und eine große Bücherspende beisteuerten war außergewöhnlich. Hervorgehoben wurden auch die Firmen Berkemann, Kowsky und Hain, diese spendeten unter anderem 150 Paar Schuhe und 1000 Unterarmgehstützen. Noch während der Danksagung von Herrn Scherer, trat ein Gast aus dem Publikum an Frau Scherer heran und spendete spontan 90€, da er sah wie viel Arbeit und Herzblut in dem Nonprofit Projekt „Pro Uganda e. V.“ steckt und wie es vor allem den Kindern und Erwachsenen in Uganda hilft.

Im Anschluss an die Danksagung überreichten Frau und Herr Scherer einen Scheck in Höhe von 5.000€ an die beiden Vorsitzenden der Organisation Pro Uganda e. V.,  Herrn Karsten Schulz und Herrn Manfred Holzmann. Die Gesamthöhe der zusammengetragenen Spende, inklusive der Sachspenden belief sich auf einen mehrfach höheren Betrag. 



Meilensteine und Schicksale

Um 18:30 begann der 1. Vorsitzende der Nonprofit Organisation
Pro Uganda, Herr Karsten Schulz seines Zeichens Lehrer an der Saalburgschule Usingen für den Fachbereich Orthopädietechnik. Er berichtete in seinem Vortrag über das Projekt Pro Uganda und welche Meilensteine bislang erreicht wurden. Die z. T. desolaten Lebensumstände in diesem Land führten einem unter anderem vor Augen, mit welchem hohen Gesundheitsstandart  wir es hierzulande zu tun haben. 

 

In Deutschland ist ein gebrochenes Bein in der Regel
ein nicht allzu großer Einschnitt im Leben,
in Uganda hingegen bedeutet dies häufig
eine Amputation der Gliedmaße.

 

Da sich dort kaum jemand eine gute ärztliche Behandlung, geschweige denn einen Krankenhausaufenthalt leisten kann, spart ein ganzes Dorf einen Monat lang für eine einzige Busfahrt. Um zur, im Jahr 2017, von Pro Uganda fertiggestellten Orthopädiewerkstatt zu gelangen,  Herr Schulz und Herr Holzmann, berichteten von vielen berührenden Schicksalen und wie sie mit Ihrer freiwilligen Arbeit diesen eine positive Wendung geben konnten. 2012 fing alles an, mit 6 Koffern voller ausrangierter Prothesen und Orthesen Einzelteile, einer Behelfs-Werkbank in einer kleinen Hinterhofautowerkstatt und dem unbedingten Willen den Menschen in Uganda zu helfen. Heute können die Vorsitzenden und Ihr Team stolz auf eine Orthopädiewerkstatt, ein Patientengebäude und ein Schulungs- und Seminargebäude blicken. Denn das alles wurde nur mit Spenden erreicht. 

Mit ihrem beeindruckenden Vortrag konnten, Herr Schulz und Herr Holzmann das Publikum in Ihren Bann ziehen und für sich gewinnen. Somit war die Veranstaltung ein voller Erfolg und animierte weitere Spender dazu diese Organisation bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.

Die bereits umgesetzten Schritte haben schon viel erreicht und können auf der Website von www.prouganda.de verfolgt werden. Mit der aktuellen Unterstützung werden weitere Kinder wieder ihr Lächeln zurückgewinnen.

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